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§ 1 — Name, Sitz, Geschäftsjahr

1. Der Verein führt den Namen Union der albanischen und deutschen Unternehmen in Deutschland e. V.
2. Der Verein hat seinen Sitz in 53757 Sankt Augustin, Bonner Straße 212.
3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 2 — Zweck, Aufgaben, Gemeinnützigkeit des Vereins

1. Der Verein „Union der albanischen und deutschen Unternehmen in Deutschland e.V.“ verfolgt ausschliesslich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke, im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (AO).

2. Der Satzungszweck des Vereins „Union der albanischen und deutschen Unternehmen in Deutschland e.V.“ – nachfolgend Union genannt – wird verwirklicht, insbesondere durch die Förderung:
der Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe;
der Entwicklungszusammenarbeit

3. Die „Union“ erfüllt dabei die nachfolgenden Aufgaben:
a) Vergabe von Stipendien;
b) Förderung von wissenschaftlichen Projekten;
c) Durchführung von Begegnungsmaßnahmen;
d) Öffentlichkeitsarbeit.

4. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Finanzielle Mittel aus Beiträgen und Fördermitteln dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Keine Person darf durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen oder durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, begünstigt werden.


§ 3 — Erwerb und Beendigung der Mitgliedschaft

1. Zusammensetzung:

a) Die Union besteht aus: Albanisch-Deutschen Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen, die in Deutschland ansässig sind.

• In der Union können auch andere Wirtschaftsorganisationen aus Albanien, Kosovo, Ost-Kosovo, Mazedonien und Montenegro Fördermitglieder werden. Diese Fördermitglieder haben kein Stimmrecht.
• Die Mitgliedschaft in der Union wird durch Unterzeichnung der Erklärung zur Annahme des Programms, des Ethikkodexes und der Satzung des Verbandes beantragt.
• Jedes Mitglied erhält eine Mitgliedskarte, die auf Versammlungen der Union vorgezeigt werden sollte.
• Die Höhe des Mitgliedsbeitrages wird durch Beschluss des Vorstandes bestimmt.

b) Der Antrag für die Mitgliedschaft bei der Union wird durch die Unterzeichnung des Formulars für die Mitgliedschaft durch den bevollmächtigten Vertreter der Wirtschaftsorganisation/ Nichtregierungsorganisation durchgeführt.
c) Innerhalb von 30 Tagen entscheidet der Vorstand der Union über den Mitgliedsantrag.

• Die volle Mitgliedschaft tritt mit dem Eingang des Erstbeitrages in Kraft.

d) Der Beitrag für die Mitgliedschaft ist für ein Jahr verbindlich.

2. Kategorisierung der Mitgliedschaft:

a) Es gibt drei Kategorien der Mitgliedschaft:

• Allgemeine Mitglieder,
• Premium Mitglieder,
• Ehrenmitglieder.

b)Den Status eines Ehrenmitgliedes kann jede Persönlichkeit erlangen, für den festgestellt wird, dass er/sie einen besonderen Beitrag im Dienst der Wirtschaftsorganisationen oder besondere Verdienste um die albanische Gemeinschaft in Deutschland geleistet hat.

• Die Nominierung eines Ehrenmitgliedes kann durch ein oder mehrere Mitglieder der Union durchgeführt werden.

c)Der Vorstand entscheidet mit Zweidrittel-Mehrheit über die Verleihung des Statuts eines Ehrenmitgliedes.
d)Dem Ehrenmitglied werden alle Rechte zuerkannt, die auch die anderen Mitglieder der Union haben, allerdings erhalten sie kein Stimmenrecht.
e)Das Ehrenmitglied ist von der Beitragspflicht befreit.

3. Beendigung der Mitgliedschaft

a) Die Mitgliedschaft im Verein endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss.
b) Der Austritt ist schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erklären. Die ausgetretenen Mitglieder können den bezahlten Jahresbeitrag für die Mitgliedschaft nicht zurückerstattet bekommen.
c) Das Mitglied, das mehr als drei Monate mit der Zahlung seiner Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist und trotz schriftlicher Mahnung unter Setzung einer Zahlungsfrist von wenigstens vier Wochen sowie Androhung des Ausschlusses die rückständigen Beiträge nicht eingezahlt hat. Entsprechendes gilt, wenn das Mitglied mit dem Beitrag nach § 4 Nr. 3 in Verzug gerät.
d) Der Vorstand kann die Mitgliedschaft jedes Mitgliedes, das gegen den Ethikkodex des Vereins verstößt, vorübergehend ruhend stellen.
e) Die Ruhendstellung ist bis zur nächsten Mitgliederversammlung gültig, wo dann der Beschluss über den Ausschluss des Mitgliedes getroffen wird. Dem betroffenen Mitglied ist Gelegenheit zu geben, in der Mitgliederversammlung zu den Gründen des Ausschlusses Stellung zu nehmen. Diese sind ihm schriftlich nebst Belehrung mindestens zwei Wochen vorher mitzuteilen.


§ 4 — Mitgliedsbeiträge

1. Jedes Mitglied hat einen jährlichen, im voraus fällig werdenden Mitgliedsbeitrag zu entrichten, dessen Höhe vom Vorstand festgelegt wird. Dabei ist die Offenheit des Vereins für die Allgemeinheit angemessen zu berücksichtigen. Erforderlichenfalls kann der Vorstand durch Mehrheitsbeschluss einzelne Beitragspflichten ganz oder teilweise erlassen; Ehrenmitglieder sind stets von sämtlichen Beiträgen befreit.

2. Zur Finanzierung besonderer Vorhaben oder zur Beseitigung finanzieller Notlagen kann die Mitgliederversammlung Sonderumlagen festsetzen.

3. Neue Mitglieder haben binnen zwei Wochen nach Aufnahme den geltenden jährlichen Mitgliedsbeitrag in voller Höhe zu zahlen.


§ 5 — Rechte und Pflichten der Mitglieder

1. Jedes Mitglied hat das Recht, bei der Umsetzung der Vereinszwecke aktiv mitzuwirken und an gemeinsamen Veranstaltungen teilzunehmen. Jedes Mitglied hat gleiches Stimm- und Wahlrecht in der Mitgliederversammlung.

a) Jedes Mitglied hat das Recht auf Informationen und offizielle Benachrichtigungen der Union zu erhalten.
b) Jedes Mitglied hat das Recht zu wählen und gewählt zu werden, im Einklang mit den zuständigen Artikeln.
c) Weitere Vorteile oder Dienstleistungen, die der Verein anbieten kann.

2. Die Mitglieder der Union haben je nur eine Stimme. Die Abstimmung erfolgt:

a) Durch Akklamation, oder
b) Durch geheime Wahlen.

Die Abstimmungsart im zuständigen Organ der Union wird im Einklang mit der Satzung, der Handlung gemäß der Satzung oder dem verabschiedeten Beschluss vom zuständigen Organ für die Entscheidung für die jeweilige Angelegenheit angewendet.
Die Beschlussfähigkeit für die Arbeit der Union ist gegeben, wenn bei der Sitzung mindestens 1/2 (die Hälfte) der ganzen Mitglieder teilnehmen.
Die Beschlussfähigkeit ist gegeben, wenn für die vorgeschlagene und begründete Handlung im festgelegten Verfahren mindestens 1/2 + 1 (die Hälfte plus ein) aller anwesenden Mitglieder dafür stimmt.
Bei bestimmten Angelegenheiten, die vom zuständigen Organ von besonderer Bedeutung bewertet werden, kann die Beschlussfähigkeit für die Arbeit und Erteilung der Beschlüsse durch die qualifizierte Mehrheit, 2/3 (zweidrittel), definiert werden.


§ 6 — Organe des Vereins

Ständige Organe der Union sind:

a) Mitgliederversammlung
b) Vorstand

1. Vorstand

Dem Vorstand des Vereins obliegen die Vertretung des Vereins nach § 26 BGB und die Führung seiner Geschäfte. Der Verein wird durch Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten.

Der Vorstand ist ein Exekutivorgan der Union.

a) Der Vorstand besteht aus 7 Mitgliedern (Vorstandsvorsitzender, Erste/r Stellvertretende/r Vorstandsvorsitzende/r, Zweite/r Stellvertretende/r Vorstandsvorsitzende/r, Generalsekretär und 3 weiteren Mitglieder, die durch geheime Wahlen durch die Mitgliederversammlung gewählt wurden.
b) Der Vorstand wird für 4 Jahre gewählt, eine einmalige Wiederwahl ist möglich.
c) Ordentliche Sitzungen des Vorstandes werden durch den Vorstandsvorsitzenden der Union einberufen und geleitet.
d) Eine außerordentliche Vorstandsitzung ist einzuberufen, wenn mindestens 3 Mitglieder des Vorstandes dies wünschen.
e) Der Vorstand verfasst und verabschiedet den Ethikkodex der Union und stellt sicher, dass dieser für alle Mitglieder bekannt wird.
f) Der Vorstand verabschiedet rechtskräftige Beschlüsse, falls bei der Versammlung die einfache Mehrheit der Mitglieder anwesend ist.
g) Der Beschluss gilt als verabschiedet, falls dafür die Mehrheit der anwesenden Mitglieder abgestimmt hat.

2. Kooptierung von Vorstandsmitglieder

Eine freie Stelle im Vorstand wird in folgenden Fällen genannt:
Bei einem schriftlichen eingereichten Rücktritt mindestens zwei Wochen vor Versammlung des Vorstandes.
Bei einem Todesfall eines Vorstandsmitgliedes.

3. Vorstandsvorsitzender der Union

a) Der/die Vorstandsvorsitzender/Vorstandsvorsitzende wird gewählt durch die Mitgliederversammlung.
b) Der/die Vorstandsvorsitzender/Vorstandsvorsitzende leitet, präsentiert und vertritt die Union innen und außen.
c) Er/Sie setzt die Beschlüsse der zuständigen Organe der Union um.
d) Die Amtszeit des/der Vorstandsvorsitzender/Vorstandsvorsitzende der Union dauert 4 (vier) Jahre und kann einmalig wiedergewählt werden.

4. Die Funktion des/der Vorstandsvorsitzender/Vorstandsvorsitzende kann auch vor Ablauf des Mandats in folgenden Fällen beendet werden:

a) Gemäß seinem Wunsch.
b) Gemäß Vorschlag und Beschluss der Mitgliederversammlung der Union, im Einklang mit dem Verfahren für seine Wahl.
c) Im Falle der Unfähigkeit seine Funktion auszuüben und in gesetzlich festgelegten Fällen.

5. Falls die Funktion des/der Vorstandsvorsitzender/ Vorstandsvorsitzende der Union im Einklang mit dem erwähnten Paragraphen dieses Artikels ruht, wird seine Funktion bis zur Wahl eines/einer neuen Vorstandsvorsitzender/Vorstandsvorsitzende der/die erste Stellvertretende/r Vorstandsvorsitzender/Vorstandsvorsitzende ausüben, aber nicht länger als sechs Monate.

6. Um sich für den Posten des Vorstandsvorsitzenden qualifizieren zu können, müssen die Kandidaten mindestens ein Jahr Vereinsmitglieder gewesen sein, deutsche Staatsangehörige sein oder ihren ständigen Aufenthalt in Deutschland haben.

7. Stellvertretende(r) Vorstandsvorsitzende(r)

Die Union hat 2 (zwei) stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden, die vom Vorstand für ein 4-jähriges Mandat gewählt werden.
Die stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden berichten über ihre Arbeit dem Vorstand und dem Vorstandsvorsitzenden der Union.
Die Aufgaben und Verantwortungen den stellvertretenden Vorstandvorsitzenden werden durch die verabschiedete Regelung vom Vorstand geregelt.
Um sich für den Posten des stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden qualifizieren zu können, müssen die Kandidaten mindestens ein Jahr Vereinsmitglieder gewesen sein, deutsche Staatsangehörige sein oder ihren ständigen Aufenthalt in Deutschland haben.

8. Generalsekretär

Der Vorstand der Union wählt einen Generalsekretär. Der Generalsekretär:

a) Führt die operativen Geschäfte im Namen des Vorstandes. Er/Sie führt das Protokoll und verwaltet das Mitgliedswesen.
b) Er/Sie organisiert die Arbeit aus dem Bereich der Organe der Union und führt sie durch.
c) Er/Sie überwacht die Durchführung der Beschlüsse, die vom Vorstand und der Mitgliederversammlung erteilt wurden.
d) Die Aufgabe des Generalsekretärs ist die Organisation der Vorstandssitzungen, das Führen des Protokolls während der Sitzungen.
e) Er/Sie führt auch weitere Aufgaben durch, die vom Vorstand beauftragt werden.

9. Finanzielle Verantwortlicher (Finanzdirektor)

Der Vorstand der Union beruft einen finanziellen Verantwortlichen.
Dem Finanzdirektor obliegt die Führung einer Kasse und er/sie ist verantwortlich für alle finanziellen Transaktionen und steuerrechtlichen Angelegenheiten und Pflichten der Union.
Er/Sie erstattet dem Vorstand regelmäßig Bericht über die finanzielle Lage der Union.

10. Kommissionen

a) Die Union kann für die Effektivität Ihrer Arbeit auch andere ständige oder vorübergehende Arbeitskommissionen einrichten. Diese sind dem Vorstand gegenüber rechenschaftspflichtig.
b) Die Art der Gründung, Zusammensetzung, Tätigkeitsbereich und Befugnisse der Kommissionen wird durch den Vorstand geregelt.
c) Die Union beruft für jedes Bundesland Koordinatoren.
d) Die Koordinatoren werden durch Beschluss vom Vorstand bestätigt, und auf der folgenden Mitgliederversammlung vorgestellt.
e) Die Koordinatoren können durch Beschluss des Vorstandes abberufen werden, wobei die Mitgliederversammlung darüber informiert wird.
f) Die Koordinatoren berichten bei der Mitgliederversammlung.


§ 7 — Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung ist das höchste beschlussfassende Organ der Union, die die Satzung verabschiedet und ändert, den Vorstand wählt und Beschlüsse fasst.

a) Die Mitgliederversammlung besteht aus den wahlberechtigten Mitgliedern der Union.
b) Ehrenmitglieder und Fördermitglieder können mit beratender Stimme an den Mitgliederversammlungen teilnehmen.
c) Die Mitgliederversammlung der Union ist einmal im Jahr, unter Angabe einer vorläufigen Tagesordnung einzuberufen. Die Einberufung erfolgt schriftlich unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen und unter Angabe der Tagesordnung. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung folgenden Tag. Die Einladungsschreiben sind an die letzte dem Verein bekannte Adresse des einzelnen Mitglieds zu richten.
d) Die Mitgliederversammlung verabschiedet das Programm, das Statut und die Regelung der Arbeit und entscheidet über ihre Änderung und Ergänzung.

2. Die Mitgliederversammlung bestimmt die Handlungsstrategie der Union;
a) gründet andere Organe der Union,
b) übt die Kontrolle über die Arbeit des Vorstandes aus,
c) erörtert und genehmigt Berichte der Organe der Union,
d) wählt und entlässt Mitglieder des Vorstandes,
e) genehmigt den Finanzplan und den Bericht über Einnahmen und Ausgaben der Union,
f) erledigt andere Arbeiten, die in der Satzung, im Programm und in der Arbeitsbestimmung bestimmt sind.
g) setzt die Mitgliedsbeiträge fest.

3. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest. Jedes Vereinsmitglied kann bis spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Über den Antrag entscheidet der Vorstand. über abgelehnte oder erst in der Versammlung gestellte Anträge zur Tagesordnung entscheidet die Mitgliederversammlung mit der Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder; dies gilt nicht für Anträge, die eine Änderung der Satzung, die Auflösung des Vereins oder Änderungen der Mitgliedsbeiträge zum Gegenstand haben.

a) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen

• auf Antrag des Vorstandsvorsitzenden Union,
• auf Antrag des Vorstands oder,
• auf Antrag von mindestens einem Drittel der Mitglieder der Union.
• Soweit die Umstände dies zulassen, ist eine Ladungsfrist von zwei Wochen einzuhalten und die Tagesordnung mit der Einladung bekannt zu geben.
b) Die Mitgliederversammlung wird von dem/der Vorsitzenden, bei dessen/deren Verhinderung von seinem/ihrem Stellvertreter und bei dessen/deren Verhinderung von einem durch die Mitgliederversammlung zu wählenden Versammlungsleiter geleitet. Bei Wahlen kann die Leitung für die Dauer der Wahl einem Wahlausschuss übertragen werden.
c) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vereinsmitglieder anwesend ist. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.
d) Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Mitglied dies beantragt. Zur Beschlussfassung erforderlich ist die einfache Mehrheit der gültigen, abgegebenen Stimmen. Enthaltungen bleiben außer Betracht. Zur Satzungsänderung ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit und zur Vereinsauflösung ist eine Drei-Viertel-Mehrheit erforderlich. Änderungen des Vereinszwecks erfordern die Zustimmung aller Mitglieder; Nichterschienene können diese nur binnen eines Monats gegenüber dem Vorstand erklären. Die Frist beginnt mit dem auf die Mitgliederversammlung folgenden Tag.
e) Kann bei Wahlen kein Kandidat die Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder auf sich vereinen, ist gewählt, wer die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat; zwischen mehreren Kandidaten ist eine Stichwahl durchzuführen. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen.
f) Über den Ablauf der Mitgliederversammlung und die gefassten Beschlüsse ist ein Protokoll zu fertigen. Dieses ist vom Protokollführer und vom Versammlungsleiter zu unterschreiben.


§ 8 — Auflösung, Beendigung aus anderen Gründen, Wegfall steuerbegünstigter Zwecke

1. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks fließt das Vermögen an den Verein „Mutter-Teresa Deutschland“ – humanitäre Hilfsorganisation e.V., Goethestr. 6 in 80336 München.
2. Die Auflösung der Union kann durch Beschluss der allgemeinen Mitgliederversammlung stattfinden.
3. Dieser Beschluss wird nur dann gültig sein, falls es durch geheime Wahlen verab- schiedet wird. Es ist die Zustimmung von mindestens 3/4 der Stimmen der eingetragenen Mitglieder der Union erforderlich.


§ 9 — Ehrenvorstand

1. Die von der Union ernannten Ehrenmitglieder bilden einen Vorstand (Ehrenvorstand).
2. Der Ehrenvorstand überwacht den Ehrenkodex und wird bei Verstößen gegen diesen tätig.
3. Er kann den Vorstand bei wichtigen Angelegenheiten beraten.


§ 10 —Übergangsbestimmungen

1. Die Satzung gilt als verabschiedet, wenn mindestens 2/3 der Mitglieder der Generalversammlung dafür abgestimmt haben.
2. Änderungen und Ergänzungen dieser Satzung werden durch die Generalversammlung nach gleichem Verfahren wie für die Zustimmung durchgeführt.
3. Die Satzung ist ab dem Tag der Zustimmung durch die Generalversammlung rechtskräftig.